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Blacky's Biogarten
Zuckermais

Zuckermais

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Zuckermais unreif
Zuckermais
ZUCKERMAIS
Name: Zea mays var. saccharata
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Sorten: Golden Bantam, True Sweet Gold
Image
Allgemeines
Die Maispflanze kommt ursprünglich aus Mittelamerika, wo das Getreide bereits bei den indigenen Völkern eine sehr wichtige Rolle als Nutzpflanze einnahm. Der Zuckermais entstand vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts durch eine Mutation aus Futter- oder Speisemais. 

Zuckermais, auch Gemüsemais genannt, ist eine Mais-Varietät innerhalb der Familie der Süßgräser. Er unterscheidet sich vom Futtermais in erster Linie dadurch, dass bei der Reife der Zucker nur langsam in Stärke umgewandelt wird. Dadurch schmecken die Körner der Maiskolben bei der Ernte angenehm süßlich.
Verträgt sich mit: Kopfsalat, Tomate
Verträgt sich nicht mit: Rote Bete, Sellerie Knolle, Sellerie Stange
Tipp
Vom Zuckermais mindestens 10 bis 15 Pflanzen wählen, weil diese sich gegenseitig durch den Wind be-stäuben.
Säen
Boden mit der Grabgabel lockern, Mulch beiseite räumen, eventuell 3 cm Kompost auftragen. 2 Samen-körner in ein 5 cm tiefes Loch geben und mit feinem Kompost bedecken. Feucht halten. Keimen dauert ca. 1 Woche. Nach der Keimung den schwächeren Keimling vereinzeln.
Man sollte aber nicht eine einzelne Reihe allein säen (besser ist sogar ein quadratisches Mais Beet), weil so die Bestäubung (Windbestäubung) schlechter funktioniert und nur durch eine gute Bestäubung die Maiskolben später rundherum gut mit Körnern besetzt sind.
Vorkultur
Ende März, Anfang April Aussaat in Töpfe oder Saatschalen (aller 5 cm stecken, Erde, die nicht zu nähr-stoffreich ist). Die Saatgefäße werden an ein helles Fester gestellt und mäßig feucht gehalten. Ich stelle die Töpfe Anfang April ins Glashaus. Gegenüber der "Direktsaat" bringt die Topfsaat keine bedeutenden Vorteile, außer man möchte den Erntezeitpunkt vorverlegen oder "auseinanderziehen".
Standort
Man benötigt in voller Sonne einen sich leicht erwärmenden, nahrhaften (pH-Wert nahe 7,0; gute Kalkdüngung) und tiefgründigen Boden, weil die Maispflanze ein Tiefwurzler ist. Dieser Umstand bedingt, dass der Mais auch mit einigen flachwurzelnden Gemüsearten in Mischkultur angebaut werden kann. Das Beet muss natürlich so angelegt werden, dass die hohen Pflanzen später nicht die anderen lichtbedürftigen Gar-tenkulturen außerhalb des Maisbeetes beschatten.
Pflege
Von den Sämlingen nur den kräftigsten wachsen lassen, die anderen vorsichtig herausziehen. Zwischen-räume mulchen, feucht halten. Ab und zu mit 1:10 verdünnter Brennnesseljauche gießen. Viel Arbeit macht der Mais nicht. Das Beet wird unkrautfrei gehalten und wie beschrieben moderat Stickstoff gedüngt. Bei Trockenheit sollte gut gewässert werden, weil Trockenperioden den Kornbesatz der Kolben beeinträchtigen können. Besonders kurz vor der Blüte sollte gut gewässert werden! Wer kann, der gieße mit abgestandenem, warmen Wasser.
Ernten
Abschneiden, wenn die haarigen Büschel zu trocknen beginnen. 
Haben die Pflanzen dicke Maiskolben angesetzt, dann kann man durch leichtes Beiseiteschieben der Blätter prüfen, ob der Mais reif ist. Meist ist dies Ende August und im September der Fall, dann beginnen die Staubfäden einzutrocknen und die Körner sind prall und weich (Milchreife). Man hat etwa zwei bis drei Erntedurchgänge in dieser Zeit, wobei die Kolben unter leichtem Drehen ausgebrochen werden.
Zuckermais enthält relativ viel Vitamin B1, B6. An Mineralstoffen sind insbesondere Magnesium, Phosphor und Zink enthalten.
Zuckermais unreif
Zuckermais unreif
Zuckermais männliche Blüten
Zuckermais männliche Blüten
Reifer Maiskolben
Reifer Maiskolben
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