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Blacky's Biogarten

Garten-Klimafit

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Garten-Klimafit

Einen Garten „klimafit“ zu machen bedeutet

Ihn an Hitze und Trockenheit anzupassen sowie Wasser zu speichern. Dies gelingt durch vermehrte Baumpflanzungen (Schatten), Bodenbedeckung (Mulchen), Regenwassernutzung (Zisternen) und die Wahl trockenheitsverträglicher Pflanzen. Wichtig ist zudem die Entsiegelung von Flächen und der Aufbau von Humus, um Wasser im Boden zu speichern.

1. Boden pflegen und schützen:

o Mulchen: Decke den Boden in Gemüsebeeten mit Rasenschnitt oder Gartenfasern und um Bäume/Sträucher mit Rindenmulch ab. Dies verringert die Verdunstung und schützt vor Austrocknung.

o Humusaufbau: Reichere den Boden jährlich mit Kompost an, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.

o Bodenbedeckung: Vermeide offenen Boden, nutze bodendeckende Pflanzen.

o Gründüngung: Ein bedeckter Boden ist vor Austrocknung und Erosion besser geschützt als ein „nackter“ Boden.

o Bodenlockerung: Durch regelmäßiges Hacken der obersten Bodenschicht muss im Beet weniger oft gegossen werden.

2. Wasser effizient nutzen:

o Regenwasser sammeln: Nutze Regentonnen und Zisternen, um Wasser für trockene Phasen zu speichern.

o Richtig gießen: Gieße seltener, aber durchdringend (alle 5-7 Tage ca. 20-30 Liter/), am besten morgens.

o Entsiegelung: Ersetze Pflastersteine durch wasserdurchlässige Beläge, damit Regenwasser versickern kann.

3. Bepflanzung anpassen:

o Bäume pflanzen: Sie kühlen die Umgebung und spenden Schatten.

o Hitzeverträgliche Pflanzen: Wähle Arten, die mit wenig Wasser auskommen, wie Lavendel, Salbei, Dachwurz, Spornblume oder Steppenpflanzen, etc.

o Vielfalt statt Monotonie: Setze auf eine Mischung aus heimischen Sträuchern, Hecken und Stauden.

4. Strukturen anpassen:

o Fassaden- und Dachbegrünung: Begrünte Flächen verbessern das Mikroklima und kühlen Gebäude.

o Schattenplätze: Schaffe durch Bäume oder Pergolen kühle Bereiche im Garten.

o Gebäudebegrünung: Begrünte Flächen verbessern Mikroklima und Luft und schaffen Lebensraum für Tiere.

5. Gartenpflege:

o Wiese statt Rasen: Eine Blumenwiese ist trockenheitsresistenter als ein englischer Rasen.

o Keine Rasenroboter: Sie können Kleintiere gefährden und sind nicht ideal für die Bodenstruktur.

o Kein Torf: Verzichte auf Torf, um Moore als CO2-Speicher zu schützen.

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