gerhard@schwarzgruber.site
Braunau, OÖ, Austria
https://www.schwarzgruber.site

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Gartenbewässerung einfach mit ein paar Gießkannen Wasser erledigen, ist leider nicht ideal. Pflanzen haben einen unterschiedlichen Wasserbedarf, manche sind wahre Trinker, andere reinste Asketen. Und auch die Bodenart spielt bei der Gartenbewässerung auch noch eine große Rolle. Lehmiger Boden wird im Sommer hart wie Stein, speichert aber viel Wasser und ist daher in puncto Gartenbewässerung von Vorteil. Sandboden ist zwar locker, was die Bewurzelung positiv beeinflusst, das Wasser sickert aber leicht weg. Das bedeutet, man muss ihn generell häufiger wässern und sollte zudem noch Humus oder andere Wasserspeicher (Perlit, Vermiculit) einarbeiten.
• Seltener & Tiefer: Statt jeden Tag ein bisschen, lieber seltener dafür durchdringend wässern (z.B. 20-25 L/m² für Rasen), damit Wasser tief in den Boden sickert.
• Direkt an der Basis: Gießen Sie direkt an den Wurzeln, nicht über die Blätter, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
• Richtige Uhrzeit: Am besten früh morgens, damit die Blätter trocknen können, oder abends, wenn die Sonne schwächer ist.
• Regenwasser nutzen: Weiches Regenwasser ist ideal für Pflanzen und schont Umwelt sowie Geldbeutel.
• Bodenart berücksichtigen: Sandboden eher alle 4 Tage, Lehmboden etwa einmal pro Woche wässern


• Gießkanne/Schlauch: Für kleinere Bereiche, Gießen am Wurzelbereich.
• Tropfbewässerung: Sehr wassersparend, liefert Wasser direkt zu den Wurzeln, ideal für Beete, Balkonkästen und Kübel.
• Automatische Systeme: Bewässerungscomputer mit Zeitschaltuhr steuern die Bewässerung, oft mit Sensoren für Bodenfeuchte.
• Urlaubsbewässerung: Ton Kegel oder Ollas (unglasierte Tongefäße) geben Wasser nach Bedarf ab.
• Früher Morgen (Sonnenaufgang): Dies gilt als ideale Zeit. Der Boden ist abgekühlt, was die Verdunstung minimiert und den Pflanzen einen Vorrat für den Tag bietet.
• Abends: Eine Alternative, allerdings trocknen Blätter langsamer ab, was Pilzkrankheiten und Schnecken fördern kann.
• Mittagszeit: Gießen in dieser Zeit ist ein NoGo, denn die pralle Sonne führt zu hoher Verdunstung und kann bei einigen Pflanzen "Sonnenbrand" (Brennglas Effekt auf Blättern) verursachen.
• Selten, aber gründlich: Statt täglich wenig zu gießen, sollten man ein- bis zweimal pro Woche intensiv wässern (ca. 20–25 Liter pro m²). Dies fördert tiefere Wurzeln, die Trockenphasen besser überstehen.
• Tröpfchenbewässerung: Bringt Wasser direkt an die Wurzeln und reduziert Verluste durch Verdunstung massiv.
• Smarte Technik: Bewässerungscomputer mit Bodenfeuchtesensoren und Wettervorhersage-Integration automatisieren den Prozess bedarfsgerecht.
• Mulchen: Eine Schicht aus Rasenschnitt, Stroh, Heu oder Rindenmulch hält die Feuchtigkeit deutlich länger im Boden.
• Bewässerungshilfen: Für Bäume eignen sich Bewässerungssäcke (z. B. Treegator), die Wasser über Stunden tröpfchenweise abgeben. In Beeten können eingegrabene Tontöpfe (Ollas) oder perforierte PET-Flaschen zur gezielten Punktbewässerung genutzt werden.
• Bodenverbesserung: vor allem mit Humus aber auch mit Terra preta, Bentonit, Perlit und Vermiculit kann man die Bodenstruktur und damit auch das Wasserspeichervermögen verbessern
• Harken: Wer regelmäßig zur Harke greift, muss weniger gießen. Dadurch kappt man haarfeine Röhrchen im Boden, durch die Feuchtigkeit aus dem Boden an der Oberfläche verdunstet. Nach dem Harken trocknen die oberen Zentimeter des Bodens aus, darunter bleibt es aber feucht.
• Gießrand: Das tiefere Eintopfen von Kübelpflanzen bildet eine Mulde, in der sich das Gießwasser staut und langsam in der Erde versickert. Um Bäume kann man mit Erde oder Rasenziegel einen größeren Gießrand um den Stamm herstellen. Lege auch um größerer Pflanzen (Kraut, Fenchel, Sellerie, …..) im Gemüsebeet einen kleinen Erdwall an, in den du dann hineingießt.
