Kaki

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Name: Diospyros  kaki
Familie: Ebenholzgewächse (Ebenaceae)

Habe das Anbauen von Kaki aufgegeben, da mir auch bei einem 6 Jahre alten Baum an der Hauswand der Südwest Seite des Hauses immer wieder ganze Äste abgefroren sind und nach einem Winter mit -15°C über mehrer Tage der ganze Baum trotz Winterschutz abgestorben ist.

Pflanzzeitpunkt: April oder Herbst
Reifezeit: 20-30 Wochen

Allgemeines
Der Kaki Baum ist von der Form her einem Apfelbaum nicht unähnlich. Seine Blätter sind mittel- bis dunkelgrün, lanzettförmig und etwa so breit wie lang. Die Heimat des Kaki Baums liegt in Ostasien. Kakis werden aber mittlerweile in vielen Regionen kultiviert, die nicht zu kalt sind. Für mitteleuropäische Verhältnisse ist die Frostresistenz von Kaki Bäumen nicht ganz ausreichend, aber in milden Weinbauregionen ist eine Auspflanzung durchaus auch in Österreich möglich.

Anbau
Das Substrat sollte durchlässig und humos sein, bei größeren Pflanzen gern auch lehmig. Gute Gartenerde ist für größere Diospyros-Pflanzen sehr gut geeignet. Zum Pflanzen hebt man ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit und tief sein sollte wie der Wurzelballen der betreffenden Pflanze bzw. der Pflanzcontainer. Dieser wird genauso tief eingepflanzt, wie sie zuvor auch im Container gestanden hat. Nach dem Pflanzen den Baum gründlich wässern. Die Baumscheibe mulchen
Pflege
Der Wasserbedarf der Kaki ist relativ gering, sodass sie nur ab und zu gegossen werden muss. Allerdings sollte der Boden immer leicht feucht sein, daher regelmäßig Mulch erneuern. Das Gießwasser sollte möglichst immer Kalk frei sein, also am besten ausschließlich mit Regenwasser gießen.
Auch der Nährstoffbedarf ist nicht besonders hoch. Dementsprechend sollte man diese Pflanze vom Frühjahr bis August nur sehr sparsam düngen, je nach Beschaffenheit des Bodens etwa alle vier Wochen. Hornspäne eignen sich hierfür sehr gut oder ein niedrig dosierter Flüssigdünger. Ältere Exemplare müssen in der Regel nicht mehr gedüngt werden.
Ernte
Die Haupterntezeit liegt zwischen September und Oktober, teilweise sogar bis in den November hinein, wenn schon Schnee auf den Früchten liegt. Die Kaki Frucht sollte auf jeden Fall vor den ersten Frösten geerntet werden. In der Regel sind sie noch nicht vollständig ausgereift und müssen bei kühlen Temperaturen zwischen 0 und 2 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit  nachreifen. Sind die Früchte voll ausgereift, sollten sie schnellstens verzehrt werden, da sie in diesem Zustand nicht lange haltbar sind. Ausgereift sind die Früchte kräftig orangefarben und haben etwa die Größe von Tennisbällen.
Kaki sollte man aufgrund ihres leicht geleeartigen Fruchtfleisches vorzugsweise mit dem Löffel genießen. Beide passen hervorragend zu Eis- und Topfenspeisen, aber auch zu Puddings, Torten und Fruchtsalaten. Im Gegensatz zu Kaki, die nach Möglichkeit sofort frisch verzehrt werden sollten, ist es bei Sharon Früchten üblich, dass sie noch unreif geerntet und dann eine Weile ruhig gelagert werden.